Startseite » Traumapädagogische Fort- und Weiterbildung » Zertifikats-Weiterbildungen „Traumapädagogik“ und „Traumazentrierte Fachberatung“

Zertifizierte Weiterbildungen (DeGPT/FVTP):

Traumapädagogik
Traumazentrierte Fachberatung

Handlungskompetenzen erweitern im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

Die Ihnen hier angebotene Weiterbildung „Traumapädagogik“ vermittelt umfangreiches traumapädagogisches und traumapsychologisches Fachwissen,  traumadiagnostisches Handwerkszeug und erweitert Ihre praktischen Handlungskompetenzen im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen.

Darüber hinaus erwerben die TeilnehmerInnen ein umfangreiches resilienzförderndes Handlungsrepertoire, Kompetenzen der Selbstfürsorge und der traumasensiblen Elternarbeit.

Die Weiterbildung „Traumazentrierter Fachberatung“ vermittelt Kompetenzen in allen Beratungsfragen zum Thema Trauma, wie z.B. Telefonseelsorge, Erziehungs- und Familienberatung oder Beratung im Kontext der Behindertenhilfe.

Alle Inhalte werden in Theorie- und Praxiseinheiten vermittelt und durch Supervision eigener Fälle konkretisiert.

Zertifizierung der Weiterbildung

Die Weiterbildungen „Traumapädagogik“ und „Traumazentrierte Fachberatung“ in der A.S.K. entsprechen den Richtlinien der DeGPT (Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie e.V.) und des FVTP (Fachverband Traumapädagogik e.V.)

Die curricularen Richtlinien sind im Web einsehbar: hier klicken

Traumapädagogik hilft
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Aufbau der Weiterbildung

Die Weiterbildung ist berufsbegleitend und besteht aus sechs Basis-Seminaren mit jeweils 20 Unterrichtseinheiten (UE) und mindestens einer Abschlusseinheit mit 30 UE.

Nach den Basis-Seminaren (mit insgesamt 120 UE) kann zwischen zwei gleichwertigen Abschlüssen gewählt werden:

  • „Traumapädagogik (TP)“ (30 UE)
  • „Traumazentrierte Fachberatung (TZFB)“ (30 UE)

Die Stundenanzahl für einen der beiden Abschlüsse beträgt 150 UE.

Beide Abschlüsse können durch den Besuch beider Abschlusseinheiten erlangt werden (insgesamt 180 UE: 120 UE für die Basis-Seminare und 2x 30 UE für die beiden Abschlusseinheiten).

Wir gliedern die beiden Abschlusseinheiten jeweils in zwei zweitägige Untereinheiten mit je 15 UE.

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Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Berufsausbildung:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung (Fachschulen) sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe (insbesondere ErzieherInnen, Pflegefachkräfte, Hebammen, ErgotherapeutInnen, PhysiotherapeutInnen, LogopädInnen o.Ä.)
    oder
  • Hochschul- und FachhochschulabsolventInnen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen,
    z.B. Dipl.-PsychologInnen und ÄrztInnen, Dipl.-PädagogInnen, Dipl.-SozialarbeiterInnen und Dipl.-SozialpädagogInnen, Dipl.-HeilpädagogInnen, Sonder-PädagogInnen, LehrerInnen, Dipl.-TheologInnen, Dipl.-SoziologInnen oder analoge Abschlüsse (BA, MA).

Berufserfahrung:

Mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Praxisfeld für alle Berufsgruppen (dazu zählen auch Praktika und Anerkennungsjahre).

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Voraussetzungen für das Abschlusszertifikat
  • Bei Einfachabschluss:
    • Durchlaufen der Basis-Seminare und einer der beiden Abschlusseinheiten, also entweder Traumapädagogik oder Traumazentrierte Fachberatung (150 UE)
    • und jeweils mündlich und schriftlich
      • eine Projektvorstellung
      • und eine anonymisierte Fallvorstellung
  • Bei Doppelabschluss (beide Abschlüsse sind in einem Zertifikat ausgewiesen):
    • Durchlaufen der Basis-Seminare und beider Abschlusseinheiten (180 UE)
    • und für den ersten Weiterbildungsschwerpunkt jeweils mündlich und schriftlich
      • eine Projektvorstellung
      • eine anonymisierte Fallvorstellung
    • sowie für den zweiten Weiterbildungsschwerpunkt ebenfalls mündlich und schriftlich:
      • eine umfangreiche anonymisierte Fallvorstellung

TeilnehmerInnen, die für die beiden Weiterbildungsschwerpunkt ausdrücklich zwei getrennte Zertifikate wünschen, müssen für beide Weiterbildungsschwerpunkte jeweils ein Projekt und einen Fall vorstellen (mündlich und schriftlich).

Fallvorstellungen und Projekte sind jeweils anonymisiert anhand eines vorgegebenen Schemas anzufertigen und durch Originaldokumente zu belegen (z.B. Video- oder Tonbandaufnahme, Zeichnungen, Tagebuchnotizen o.Ä. der KlientInnen).

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Abschlusszertifikat

Hinsichtlich des Zertifikates, das TeilnehmerInnen am Ende der Weiterbildung erhalten, gelten folgende Regelungen:

(1)  TeilnehmerInnen, die einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB), erhalten ein Zertifikat, in dem dieser Schwerpunkt ausgewiesen ist, also entweder:

  • Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung, Schwerpunkt Traumapädagogik (DeGPT/FVTP)
    oder
  • Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung, Schwerpunkt Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/FVTP).

Es ist die oben genannte Prüfungsleistung für einen Einzelabschluss zu erbringen.

(2)  Bei TeilnehmerInnen, die zunächst einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB) und die danach den zweiten Einzelabschluss im anderen Schwerpunkt anstreben, wird die Urkunde des Einzelabschlusses gegen die des Doppelabschlusses ausgetauscht (beide Schwerpunkte sind in einer Abschlussurkunde dokumentiert). Für den Zertifikatserwerb ist die oben genannte, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss zu erbringen.

(3)  TeilnehmerInnen, die zunächst einen Einzelabschluss erwerben (im Schwerpunkt TP oder TZFB), danach den zweiten Einzelabschluss im anderen Schwerpunkt anstreben und die hierzu ausdrücklich zwei getrennte Zertifikate wünschen (also kein Zertifikat, das beide Abschlüsse gemeinsam ausweist), müssen in jedem der beiden Schwerpunkte die volle Prüfungsleistung erbringen, d. h. die weiter oben beschriebene, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss gilt in diesem Falle nicht.

(4)  TeilnehmerInnen, die ein sog. integriertes Curriculum absolvieren, das beide Einzelabschlüsse zugleich beinhaltet (Schwerpunkt TP und Schwerpunkt TZFB), erhalten am Ende der Weiterbildung ein Zertifikat, das diesen Doppelabschluss dokumentiert (beide Schwerpunkte sind in einer Abschlussurkunde niedergelegt). Für den Zertifikatserwerb ist die weiter oben genannte, gesonderte Prüfungsleistung für den Doppelabschluss zu erbringen.

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Umfang, Kosten und Termine

Umfang:

  • 6 Dreitages-Blockseminare  à 20 UE (zusammen 18 Ausbildungstage)
    + mind. 1 Abschlusseinheit mit vier Tagen – aufgeteilt in 2 Seminare à 2 Tagen.
  • Seminarzeiten (Dreitages-Seminare):
    Fr: 18.00-21.30 Uhr, Sa: 09.30-18.30 Uhr, So: 09.30 -14.00 Uhr
  • Seminarzeiten (Zweitages-Seminare):
    Sa: 09.30-18.30 Uhr, So: 09.30-14.00 Uhr


Seminartermine:


Ihre Investition:

  • je Dreitages-Seminar:  345,- €
  • je Zweitages-Seminar: 260,- €


Ort:

DozentInnen:

  • Regina Sichart-Hartmann, Dipl.-Psych., Sabine Eberhardt, Jürg Hartmann, Dipl.-Psych.
Infos zur staatlichen Bildungsprämie

Bildungsprämie - Link

Mit dem Prämiengutschein der Bildungsprämie übernimmt der Staat die Hälfte der Kosten für eine Weiterbildung, maximal 500 Euro.

Mehr Infos erhalten Sie hier: https://www.bildungspraemie.info

… oder in den folgenden PDFs zum Download:

Die Bildungsprämie kurz erklärt

Hol dir deine Bildungsprämie!

Checkliste für Weiterbildungsinteressierte

 

Einen Prämiengutschein können Sie erhalten, wenn

  • Sie durchschnittlich mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind oder sich in Eltern- oder Pflegezeit befinden,
  • Sie über ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von maximal  20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügen,
  • Sie im laufenden Kalenderjahr noch keinen Prämiengutschein erhalten haben
  • Sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder in Deutschland arbeiten dürfen.
Das Bundesprogramm Bildungsprämie wird vom  Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.

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